Die Geschichte der Engadiner Nusstorte
Früher war es in den Engadiner Bauernhäusern Tradition,
für den Sonntag oder falls Gäste zu Besuch
kamen, eine “fuatscha grassa” zu backen - ein Gebäck aus
feinem Mürbeteig mit viel Butter
angereichert. Die Engadiner Zuckerbäcker, die früher in
ganz Europa einen ausgezeichneten Ruf
genossen, kombinierten diese Spezialität mit einer
anderen Engadiner Köstlichkeit, dem Rahm-
Caramel, und rundeten die Füllung mit Baumnüssen ab. So
entstand also die berühmte Engadiner
Spezialität “tuorta da nusch engiadinaisa” und mit ihr
ein traditionelles Gebäck, das von unseren
Gästen noch heute gerne in die ganze Welt hinaus getragen wird.